Di

18

Okt

2011

EHC Basel / KLH - EHC Thun 2-0

Die Thuner legten von Beginn weg los wie die Feuerwehr. In den ersten drei Minuten erarbeitete sich das Team von Trainer Gertschen Chance um Chance welche entweder durch den starken Basler Keeper Hohlbaum oder durch eigenes Unvermögen zunichte gemacht wurden. Durch unverständliche, kleinlich gepfiffene Strafen wurde der Rhythmus der Thuner gebrochen. Die Basler konnten sich in Überzahl im Drittel der Thuner festsetzen und kamen nun ihrerseits zu guten Chancen. Doch der Thuner Goalie Marcel Felder stand seinem Gegenüber in keinster Art und Weise nach und hielt seine Equipe im Spiel. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her in welchem sich keine Mannschaft Vorteile oder Tore erarbeiten konnte.

Das zweite Drittel begann wie das erste zu Ende ging. Der Kampf wogte hin und her wobei die Basler den aggressiveren Eindruck hinterliessen. Durch ein nicht geahndetes Beinstellen an Kevin Rohrbach „erkämpften“ sich die Bebbi die Scheibe neben dem Thuner Tor; Pass – Schuss und der Führungstreffer für die Heimmannschaft war Tatsache. Die Kyburgstädter spielten fortan wie gelähmt. Unpräzise Zuspiele und überhastete Aktionen prägten das Geschehen auf dem Eis. Chancen wurden Mangelware und was trotzdem auf das Tor der Basler kam wurde eine sichere Beute von Benny Hohlbaum. Mit einer 1:0 Führung für das Heimteam ging es in die zweite Pause.

Im letzten Drittel änderte Trainer Gertschen die Aufstellung. Nachdem in Drittel eins und zwei nur drei Linien zum Einsatz kamen, wurden im letzten Abschnitt alle vier Formationen auf das Eis geschickt. Die Thuner versuchten, mit kurzen, intensiven Einsätzen das Tempo zu erhöhen und den Gegner in seinem Drittel einzuschnüren. Nach wie vor gab es Chancen hüben und drüben. Die beiden Torhüter als beste Spieler auf dem Platz liessen dank toller Paraden keine weiteren Tore zu. Die durch das erfolg- und glücklose Anrennen verunsicherten Gäste fanden die nötige Ruhe, Gelassenheit und Präzision jedoch weiterhin nicht. Die Basler ihrerseits verteidigten den Vorsprung geschickt wenn auch teilweise mit Glück. Mit einem der schnell vorgetragenen Konter wurde die Thuner Abwehr ausgehebelt. Ein trockener, satter Abschluss unter die Querlatte führte 10 Minuten vor Schluss zum 2:0 für die Einheimischen. Mit dem Mut der Verzweiflung stemmte sich die junge Thuner Equipe gegen eine weitere Niederlage, leider ohne Erfolg. Die Basler liessen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Bereits am Samstag hat das Team von Reto Gertschen die Möglichkeit, im Derby gegen den EHC Wiki-Münsingen den missglückten Saisonstart mit den ersten Punkten vergessen zu lassen.

 

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